Genozid

— Schreibt Branko Veljković —

Brüder und Schwestern Serbiens, Bürger Serbiens.

Ein Genozid am serbischen Volk ist im Gange. Durchgeführt wird er von einem verdunkelten und dämonisierten Geist, der offensichtlich nicht vorhat aufzuhören.

Gott ist unser Zeuge, wir haben alles getan, um ihm den Raum zu nehmen, das Volk und das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen und Blutvergießen zu vermeiden.

Er hört nicht.

Der Dämon in ihm ist stärker als er selbst.

Mitte letzter Woche betraten drei Busse mit Angehörigen des Innenministeriums der Republik Albanien das Territorium Montenegros mit der Absicht, über montenegrinisches Gebiet zur Republik Serbien zu gelangen, wo sie den Befehl hatten, sich auf Anfrage des abtrünnigen Regimes in Belgrad den eingesetzten Polizeikräften und vom Regime bezahlten Banden anzuschließen und mit massiver Schikane und Prügelei des Volkes zu beginnen. Es handelte sich um etwa hundert Angehörige des albanischen Innenministeriums, die von ihrer Ausbildung her für die Niederschlagung von Demonstrationen und die Bekämpfung von Straßenunruhen zuständig sind. Der Plan sah vor, dass die drei Busse in verschiedenen Intervallen die Staatsgrenze zwischen Serbien und Montenegro überqueren und unter dem Schutz der serbischen Sicherheitsdienste an kritischen Punkten des Landes als Verstärkung für die eingesetzten Kräfte verteilt werden. Meine Brüder im Glauben und in der Ehre, wie vereinbart, informierten darüber den montenegrinischen Premierminister Milojko Spajić. Es wurde klargestellt, dass Montenegro auf keinen Fall auf diese Weise in die Ereignisse in Serbien hineingezogen werden darf und dass im Falle einer nicht sofortigen Rückführung der Busse nach Albanien unverzüglich Probleme in Montenegro beginnen würden, die den Staat destabilisieren und in einen Zustand versetzen würden, der nicht gelöst werden kann. Spajić erließ den Befehl, die Busse mit den albanischen Polizisten umgehend nach Albanien zurückzuschicken. Über diesen Plan wurden auch der Präsident des montenegrinischen Parlaments Andrija Mandić und der Vorsitzende der DNS (Demokratische Volkspartei) Milan Knežević informiert, die als Serben des Selbsternannten gelten, nicht nur, dass sie nichts unternahmen, um so etwas zu verhindern, sie beschafften sogar die besagten drei Busse für diesen Zweck. Tatsächlich ist eine der Ideen des Selbsternannten, auf diese Weise den serbischen politischen Diskurs in Montenegro in seine politischen Machenschaften in Serbien hineinzuziehen und das Volk auch in dieser Frage in Montenegro zu spalten.

Diese Situation wurde zwar gelöst, aber es ist absolut sicher, dass der Selbsternannte versuchen wird, die albanischen Polizisten über das sogenannte Kosovo oder Mazedonien auf das Territorium der Republik Serbien zu bringen. Der sogenannte Staat Kosovo war die erste Idee, aber man entschied sich schließlich für das Territorium Montenegros, da die Überquerung der serbischen Grenze durch solche Busse vom Kosovo aus zu auffällig gewesen wäre und wahrscheinlich registriert worden wäre.

Es ist also klar, dass der Selbsternannte beschlossen hat, in einen offenen Konflikt mit den Studenten, Bürgern und dem Volk Serbiens zu treten. Der Selbsternannte hat in Brüssel die Erlaubnis eingeholt und erhalten, im Falle eskalierender Spannungen Gewalt anzuwenden, allerdings unter der Bedingung, dass diese Gewalt nicht durch einen Akt der Staatsorgane ausgelöst wird. Wir haben darüber geschrieben, welches Spiel in dieser Hinsicht im Gange ist. Was der Selbsternannte jedoch vor dem Volk und sogar vor seinen eigenen Mitarbeitern verbirgt, ist, dass er keinen Freiraum bekam, den Ausnahmezustand zu verhängen, sondern ausschließlich eine Ausnahmesituation und zwar nur in einem extrem begrenztem Rahmen mit der zeitlichen Vorgabe, dass eine solche „Situation“ maximal vier Tage dauern darf.

Daher hat der Selbsternannte nach der Logik dieser Beschränkungen beschlossen, in extrem kurzer Zeit Unruhen größeren Ausmaßes zu provozieren, um nach der Logik des unerträglichen Drucks das Volk dazu zu bringen, sich zu wehren und ums nackte Überleben zu kämpfen, um so die Verhängung der außergewöhnlichen Situation zu rechtfertigen.

Im politischen Sinne hat der Selbsternannte von Brüssel die Erlaubnis erhalten, eine Übergangsregierung zu bilden, was besondere Auswirkungen auf die mögliche Entwicklung der politischen Situation im Hinblick auf einen Volksaufstand gegen das verräterische Regime hat.

In Kreisen wird mit besonderer Aufmerksamkeit kommentiert, dass sich der Selbsternannte für die Umsetzung dieses genozidalen Plans auf Teile von Verträgen beruft, die im Rahmen des Projekts „Offener Balkan“ unterzeichnet wurden. Dies bedeutet faktisch, dass die „rechtliche Grundlage“ für das Vorgehen bewaffneter Formationen anderer Staaten des „Offenen Balkans“ geschaffen wurde, sodass nun auch Polizeikräfte Albaniens und des sogenannten Staates Kosovo, den das Projekt „Offener Balkan“ als Staat behandelt, auf Anfrage des abtrünnigen politischen Belgrads auf dem Territorium der Republik Serbien operieren können!

Was Ausländer betrifft, die in irgendeiner Weise an Angriffen auf die Bürger der Republik Serbien oder deren Eigentum teilnehmen oder sich bewaffnet bzw. mit der Absicht, die Leben und das Eigentum serbischer Bürger anzugreifen, euch richte ich folgendes aus – für die Bürger Serbiens ist euer Akt ein Akt offener militärischer Aggression. Da ihr euch als Teil einer bewaffneten Formation ohne Hoheitsabzeichen auf serbischem Territorium befindet, seid ihr nach internationalem Recht klar definiert. Vielleicht sieht diese wahnsinnige Macht das anders, aber das Volk wird es genau so und nicht anders sehen! Kommt nicht hierher!

Über diese Vorgänge und den Akt der Aggression albanischer Streitkräfte auf serbischem Territorium werden wir die internationale Gemeinschaft und alle Entscheidungszentren weltweit über bekannte und uns verfügbare Kanäle informieren.

Zum besseren Verständnis sollte man wissen, dass es nicht das erste Mal ist, dass vom eigenen Volk abtrünnige Machthaber zu solchen genozidalen Schritten greifen. Kurz gesagt unterzeichnete Serbien unter Milan Obrenović 1881 ausgerechnet am Vidovdan, 28. Juni, einen identischen Vertrag mit der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie. Derselbe Dämon trieb damals die Verräter an wie heute. Damals wie heute stören sie sich an Miloš‘ Tat und Lazars Wahl. Darum wählen sie den Vidovdan. Darum entweihen sie ihn.

Der Vertrag wurde auf dem Territorium Österreich-Ungarns im damaligen Zemun unterzeichnet und bedeutete den vollständigen Verzicht auf Serbiens Souveränität zugunsten der Monarchie. Milan Obrenović versank damals in Paranoia, sah überall Spione und bat die Großmacht um Hilfe. Neben direkten militärisch-politischen Interventionen verpflichtete sich Serbien, keinen internationalen Vertrag ohne Wissen und Zustimmung Österreich-Ungarns zu unterzeichnen. Die politische Partei, die dies durchführte, war die damals frisch gegründete Serbische Fortschrittspartei!

Natürlich verlief nichts nach Plan. In den Folgejahren kam es zu massiven Unruhen in Serbien, die zur Vertreibung der „Fortschrittler“ und einer unbestimmten Zahl von Todesopfern unter den damaligen Mitgliedern der Serbischen Fortschritsspartei (SNS) führten. Zwischen 150 und 400 Personen wurden getötet, über 800 Gebäude, die den „Fortschrittlern“ gehörten, wurden niedergebrannt.

Parallel zu diesen genozidalen Plänen des geisteskranken Selbsternannten geschieht Weiteres, worüber das Volk heute Nacht informiert werden muss. Neben umfassenden Verhandlungen über diese Region, einschließlich der gegenseitigen Anerkennung des sogenannten Staates Kosovo und Serbiens laufen Gespräche unter der politischen Floskel eines „umfassenden Friedens auf diesem Territorium“. Beteiligt sind ausländische Akteure, der Vatikan, kroatische Vertreter und Emissäre der SPC (Serbisch-Orthodoxe Kirche).

Unter der Regie der Emissäre der SPC steht auch die finale Einigung darüber, wie hoch die genau Zahl der Opfer von Jasenovac ist. Kroatien schlug 85.000 Opfer vor, die SPC-Delegation 90.000–95.000. Als „Belohnung“ für dieses Zugeständnis soll der internationale Druck zu Srebrenica nachlassen, und alle internationalen Akteure werden angewiesen, sich an diese Vereinbarung zu halten. Der Deal umfasst auch den Kosovo-Status: Um den Grundlagenvertrag mit der SPC und UN-Beobachterstatus zu erhalten, wird Kosovo die These aufgeben, dass serbische Sicherheitskräfte an Kosovo-Albanern Völkermord begingen. Die Haltung der USA ist in Einklang mit der einer Großmacht – wir unterstützen und das um, worauf ihr euch einigt. Das Problem ist, dass dieses Land von Verrätern geführt wird, die, nicht nur das sie niemals und nirgendwo für ihr Volk oder ihren Staat gekämpft haben, sondern sie sind auf den monströsesten Verrat, der Serbien je widerfahren ist, eingegangen und wirken in ihm mit.

Also, was geschieht, ist, dass jemand mit verräterischer und dämonischer Absicht und Tat aus dem Zahlenbestand der Opfer 800.000 ermordete Serben löschen wird. Als hätten sie niemals existiert. Auf diese Weise werden auch die Mörder mittelbar „abgeschafft“. Übrigens, zum vollen Verständnis des Lesers sollten Sie wissen, dass dieses monströse Zahlenspiel kein Zufall ist, denn in großen Kriegskonflikten werden Zahlen bis zu 100.000 Opfern als „ist passiert“ behandelt, als eine Art „historischer Zwischenfall“. Also wäre der genozidale Unabhängige Staat Kroatiens (NDH) nicht mehr eine genozidale Schöpfung, sondern ein bloßes politisches „Ereignis“ im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und das ermordete Volk, die ermordeten Serben, Juden, Roma und die anderen, als hätte es sie nie gegeben. Wenn Sie dies in vollem Umfang sehen, werden Sie verstehen, dass dies ein langer Genozid an all diesen Menschen ist. Das erste Mal geschah es, als all diese Menschen abgeschlachtet wurden und das zweite Mal, als Vertreter unseres Staates und der Kirche zustimmten, dass all diese Unglücklichen tatsächlich nie existiert hätten.

Übrigens befindet sich der junge Mann, der letzte Nacht in Valjevo von Wahnsinnigen zusammengeschlagen wurde, in einem kritischen Zustand, und die Ärzte beten zu Gott, dass er überlebt. Die Ärzte sagen, sie hätten noch nie solche Verletzungen gesehen. Der andere Junge, der festgenommen wurde, hat weder Vater noch Mutter, er wurde festgenommen, weil er anwesend war. Er ist 12 Jahre alt…

Ich hoffe, ich bete zu Gott, dass das Volk jeden Namen, jeden Mörder, der an all dem teilgenommen hat, erfährt und sich merkt. Für Gott sind wir ohnehin schon alle bekannt.

Noch einmal betone ich – alles, was jetzt geschieht, begann mit einem, gegen die Verfassung der Republik Serbien verübten Akt der Aggression! Tatsächlich wird jeder, der den Sinn und die Bedeutung der Verfassung eines Staates verstehen möchte, auch verstehen, dass jeder Angriff auf den Staat und das Volk mit einem Angriff auf die Verfassung beginnt, denn die Verfassung ist der oberste Rechtsakt, in dem alle Rechte und Freiheiten der Bürger eines Landes geregelt sind. Das Regime behauptet hartnäckig, dass die Studenten und das Volk die Verfassung stürzen und einen Bürgerkrieg wollen, doch tatsächlich wurde die Verfassung 2013 durch einen Akt des Verrats und die Unterzeichnung des Brüsseler Abkommens gestürzt. Mit solch einem Sturz der Verfassung wurde auch das Recht jedes Bürgers dieses Landes gestürzt!

Die Studenten und das Volk wollen Frieden! Das abtrünnige, volksmörderische Regime schickt Mörder auf das Volk!

Die Verfassung dient auch dazu, die Bürger vor der eigenen Regierung zu schützen.

Die Verfassung dient dazu, uns vor den genozidalen Absichten einer entfremdeten politischen Mafia und eines Geisteskranken zu schützen, der glaubt an der Macht zu sein.

Deshalb haben die Studenten recht! Die Forderungen der Studenten sind nicht erfüllt!